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Ein Tabuthema:

Registriernummer 1401 

Die Verletzbarkeit von Patienten
Zweitägiges Seminar für Ärzte, Pflegepersonal und andere Therapeuten

Das Gesundheitspersonal befindet sich im stetigen Dilemma zwischen dem eigenen berufsethischen Anspruch, dem Patienten in Sachen Gesundheit empathisch und kongruent zur Seite zu stehen und der Forderung der Krankenkassen und anderer Kostenträger nach wirtschaftlicher Effizienz. Das heißt, es gibt vielleicht zum Teil sinnvolle Einschränkungen in der Beliebigkeit von Verordnungen und Genehmigungen, vor allem aber ist der Zuwendungs- und Zeitfaktor für den einzelnen Patienten massiv beschnitten.

Im Seminar werden demzufolge Fragen gestellt:

  • Welchen Gefahren ist das Gesundheitspersonal aufgrund von Zeitdruck oder Rahmenbedingungen ausgesetzt hinsichtlich Motivation, Berufsethos und Verantwortungsbewusstsein (auch sich selbst gegenüber)
  • Wie fühlt es sich für Patienten und/oder Pflegebedürftige an, abhängig und insuffizient zu sein, sich deshalb entblößt oder nackt präsentieren zu müssen und die intimsten Bereiche den Blicken und den Händen der Behandelnden und Pflegenden auszuliefern?
  • Welchen Einfluss haben Ängste und Schamgefühle auf die Genesung von Patienten?
  • Inwieweit wird die Schutzbedürftigkeit und Vulnerabilität von Patienten als wichtiges Kriterium im Kontext der Gesundheits- und Pflegewissenschaften beachtet?
  • Was sagt die zurzeit gültige Gesundheitspolitik zu diesem Thema? Welche anderen Gesetze machen Aussagen etwa zum Schutz der Unversehrtheit eines Menschen?

Im Training fühlen sich die Seminarteilnehmer/innen anhand von Fallbeispielen und im Rollenspiel in die Situation von Patienten ein und erarbeiten ein Kommunikationskonzept, das trotz Zeitdruck und anderer Auflagen auch das Schamgefühl und die Angst des Patienten achtet und respektiert und somit seine Würde erhält.  

mehr auf Seite 44 im Katalog 2018/2019

 

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